Maja hat anlässlich des feministischen Kampftages ein Gedicht geschrieben und per Post geschickt, welches wir hier mit Freude veröffentlichen.
Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat hieß es einst an einer Wand, sieh den Ort an welchem mensch sich sein Abendbrot zusammen klaute, jetzt steht da ne Wache und der Lack verschwand, die Nachbarschaft zu Gehorsamkeit verdammt – nun so scheint’s, so soll’s sein, denn so hat’s Gesetz, Vernunft und Bezirksverwaltung bestimmt, aber so nehmen wir das nicht hin …
Nur eins, zur Reproduktion auch zwei, unverzüglich sei aber zu entscheiden, zu nichts anderem dürfe uns das Leben verleiten, ja das wurde diskutiert und gestritten, einander die Unterdrückung aus der Haut gerissen, auf X, Tik tok, auf’m Flugblatt kämpft das vereinen gegen das entzweien, den Mensch verdamme zum beneiden, so scheint’s, so soll’s sein, so hats der rigorose Wettbewerb um Arbeit, Teilhabe uns bestimmt, aber so nehmen wir das nicht hin …
Nun, wir aber reihen uns ein, fragen auf wen ist verlass? Gott oder Staat? haben unsre Körper und Schwestern dabei! Wissend, dass es das Patriarchat ist, welches entzweit, wir aber heiter und frech, füllen die Straßen mit Bass, bahnen uns die Stadt wie sie uns gefällt, deviant, queer und mit solidarischen Genossen gegen Kapital, rapekulture und Patriarchat,
wir haben unseren eigenen Garten Eden dabei, er ruft queer-feministische Migrantifa unite!
Mit solidarischen Grüßen zur 8. März Demo, auf dass die Zeit zärtlich, unverzagt und kämpferisch bleibt. Bis bald!
